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„And the golden Fred goes to...“

... also bestimmt nicht an Petrus, denn der meinte es dieses Maifest mal wieder nicht gut. Es war kalt, bitter kalt, regnerisch und extrem windig. Und so kamen auch die meisten Gäste nicht, in der für so eine Gelegenheit angemessene Abendgarderobe, sondern dick verpackt in Pfadfinder-Zivil.
Die erste Erwärmung wurde mit dem traditionellen Nachmittagskaffee geboten. Bei Hefezopf und heißen Getränken wurde kollektiv gefroren, und man hat sich in kleinen Runden über die Zeit seit dem letzten Treffen ausgetauscht.
Nachdem dann auch die Schlafzelte aufgebaut – beziehungsweise bezogen waren – war es auch schon wieder Zeit, das Abendessen einzunehmen: Rigatoni rot/weiß. Zum Nachtisch wurde Obst gereicht, mitunter – wohl mit Hoffung auf besseres Wetter – Wassermelone.
Kurz nach halb neun begann das Abendprogramm: Nach dem Trailer des Medienprojektes ebneten die AK R/R-Hupf-Dolls den Weg für die Moderatoren Pia Rimmele und David Graf, die in verschiedenen Outfits und Charakteren, durch den Abend führten. Als erstes stellten sie jedoch die Jury vor, die vor die schwierige Aufgabe gestellte wurde, die im Medienprojekt entstandenen Filme zu bewerten.
In jeder Kategorie traten 2-3 Filme gegen einander an und die Jury entschied sich in der Kategorie Kamera/Schnitt für „Brotlandung“ vom Gau Stuttgart, in der Kategorie „Darstellung“ für Tante Margreth vom Gau Teck, für das Drehbuch von „Schnitzeljagd“ vom Gau Unterland und last but not least nochmals für „Brotlandung“ in der Kategorie Message.
Nachdem alle Filme gezeigt wurden, musste dann auch das Publikum für den Fred in der Kategorie „Bester Film“ voten. Um die Dauer der Auszählung zu überbrücken, wurden die „2-Jahres-Aktion-Magenta-farbenen-Freds“ in den Spaßkategorien vergeben. Für die mit Abstand meisten Filmfehler im Film „Zeitspiel“ wurde der Gau Schwarzwald geehrt und für die erotischste Aufsteh-Szene Marcus Strecker (Strecky) im Streifen „Dieter“ des Gau Teck.
Den Ehren-Fred für das Gesamtwerk erhielt der „Macher“ des Medienprojektes Ralf Janiszewski (Pole), dem an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für sein Engagement gesagt sein soll.
Mittlerweile war dann auch das Voting abgeschlossen und Pia und David verkündeten das Ergebnis in der Kategorie „Bester Film“: gewonnen hat „Schnitzeljagd“ produziert vom Gau Unterland.
Das Moderatorenpaar bedankte sich beim Publikum und allen Beteiligten und lud zur After-Show-Party in das angebaute Disco-Zelt, indem - nach kurzer Umbau-Pause - die Preisträger mit den anderen Gästen noch lange abfeiern konnten.
Im Hauptzelt konnte man noch bei Berg und Round-Dog gemütlich zusammen sitzen, über die Filme diskutieren, und der eine oder andere konnte sogar eine der begehrten Medienprojekt-DVDs erstehen.
Nach und nach verkrochen sich die meisten in ihre Schlafzelte, um am nächsten morgen nach dem Frühstück beim Abbau helfen zu können.
Das Maifest 2004 war geprägt von guten Filmen, guter Stimmung und schlechten Wetter, was die besten Vorraussetzungen für ein super Landeslager wird, denn ist das Maifest verregnet - wird der Sommer trocken (Alte Pfadfinderweisheit).
Für den AK R/R André Jörg


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